Neue wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse bewer­ten sowohl den Bedarf des Pferdes als auch den Gehalt an Eiweiß in Futtermitteln als prae­cae­cal (also VOR dem Dickdarm) ver­dau­li­ches Eiweiß, da nur die­ses vom Pferd absor­biert und genutzt wer­den kann. Die Online-Rationsberechnung Opti‑Ration®   rech­net auf Basis von prae­cae­cal – also dünn­darm­ver­dau­li­chem –  Eiweiß.

Der Eiweißbedarf eines Pferdes ist leis­tungs­ab­hän­gig – wach­sen­de und arbei­ten­de sowie Pferde im Zuchteinsatz haben einen deut­lich höhe­ren Eiweißbedarf als Pferde im Erhaltungsbedarf. Pferde sind gegen­über hohen Eiweißgaben recht tole­rant, sie ver­tra­gen kurz­fris­tig (z.B. bei „fet­tem“ Weidegras) bis zum Dreifachen des berech­ne­ten Bedarfes, ohne dabei Schaden zu neh­men. Auch wird Rehe ent­ge­gen anders lau­ten­der Angaben nicht durch Eiweißüberschuss aus­ge­löst. Zu viel Eiweiß belas­tet jedoch den Stoffwechsel und erhöht die Ammoniakausscheidung.

HINWEISE ZUR RATIONSOPTIMIERUNG:

Ist der Eiweißgehalt zu hoch, belas­tet dies die Leber und die Nieren dei­nes Pferdes. Das kannst du tun:

Ist der Eiweißgehalt zu nied­rig, führt das bei dei­nem Pferd kurz­fris­tig zu Leistungsdepression, lang­fris­tig zu Gewichtsverlust, Muskulaturabbau und Abwehrschwäche. Das kannst du tun: