In der Online-Rationsberechnung Opti‑Ration®   bekom­men Sie oft die Empfehlung, Ihrem Pferd einen Salzleckstein (weiß) oder einen Himalayaleckstein anzu­bie­ten. Grund dafür ist, dass kaum eine Ration das Pferd aus­rei­chend mit Natrium ver­sorgt. Mischfuttermitteln wird NaCl nicht zuge­ge­ben, und außer in Stroh und in Melasse sind in Einzelfuttermitteln kei­ne nen­nens­wer­ten Gehalte an Natrium zu fin­den.

Wenn Ihr Pferd den Leckstein nicht annimmt, zer­tei­len Sie die­sen in etwa 5 cm gro­ße Stücke und legen eini­ge davon in den Trog. Durch die Speichelabsonderung beim Fressen bekommt Ihr Pferd dann doch Natrium zuge­führt.

Manche Pferde betrach­ten einen Leckstein als per­sön­li­ches „Bonbon“ und neh­men über­gro­ße Mengen zu sich. Das liegt jedoch dann nicht an einem Natrium-Mangel. Stellen Sie den Leckstein in sol­chen Fällen nur für kur­ze  Zeit zur Verfügung.

Sollte auch das nicht prak­tiika­bel sein, grei­fen Sie auf ein fer­ti­ges Elektrolytpräparat zurück. Solche Präparte ent­hal­ten Natrium.