Bei der Online-Rationsberechnung Opti‑Ration®   wird die Magnesiummenge in der Ration berück­sich­tigt.

Magnesium ist als Mineralstoff wich­tig für die Funktion der Enzyme im Nerven- und Muskelgewebe. Mangelerscheinungen tre­ten bis­wei­len bei Weidehaltung auf magne­si­um­ar­men Böden auf. Über Mischfutter ist der Magnesiumbedarf in aller Regel abge­deckt.

Bei mas­si­ver Unterversorgung kön­nen Muskelzittern bis hin zu Muskelkrämpfen auf­tre­ten, auch Erschöpfung und Nervosität kön­nen Folge von Magnesiummangel sein. Insbesondere bei Sportpferden, die Magnesium über Schweiß ver­lie­ren, soll­te auf eine aus­rei­chen­de Zufuhr geach­tet wer­den.

Ein Überschuss an Magnesium führt zu erhöh­ter Wasseraufnahme, scha­det dem Pferd jedoch nicht, dies soll­te jedoch nicht als „Freibrief“ für eine dau­er­haft hohe Magnesiumgabe ange­se­hen wer­den, da das Pferd über ver­mehr­te Nierentätigkeit das nicht genutz­te Magnesium wie­der aus­schei­den muss.

HINWEISE ZUR RATIONSOPTIMIERUNG:

Wenn Ihre Ration Schieflagen im Bereich Magnesium zeigt, kön­nen Sie die­se auf meh­re­re Arten kor­ri­gie­ren:

  • Überprüfen Sie das ange­bo­te­ne Misch- oder Mineralfutter
  • Tauschen Sie Futtermittel mit sehr hohem oder nied­ri­gem Magnesiumgehalt aus. Weizenkleie und Leinsamen ent­hal­ten z.B. viel Magnesium, Möhren und Zuckerrüben ent­hal­ten wenig Magnesium.