Bei der Online-Rationsberechnung Opti‑Ration®   wird die Magnsiummenge in der Ration berücksichtigt. 

Scheppe

Bedarf (SOLL) Magnesium

 Erhaltungsbedarf in mg je kg meta­bo­li­sche Körpermasse (Lebendgewicht hoch 0.75):

Magnesium (Mg)  24 mg bei einer Verwertung von 45% also ca. 0,53 gr

Zuschläge je nach

  • Arbeit (Schweißverlust)
  • Rasse
  • Zucht- und Wachstumsleistung
  • Trainingszustand

Maximalwert

0,8 % der Trockensubstanz in der Gesamtration

 

Minimumwert

Tagesbedarf

Magnesium ist als Mineralstoff wich­tig für die Funktion der Enzyme im Nerven- und Muskelgewebe und für die Mineralisierung der Knochen.  Mangelerscheinungen tre­ten bis­wei­len bei Weidehaltung auf magne­si­um­ar­men Böden auf. Über Mischfutter ist der Magnesiumbedarf in aller Regel abgedeckt.

Bei mas­si­ver Unterversorgung kön­nen Muskelzittern bis hin zu Muskelkrämpfen auf­tre­ten, auch Erschöpfung und Nervosität kön­nen Folge von Magnesiummangel sein. Insbesondere bei Sportpferden, die Magnesium über Schweiß ver­lie­ren, soll­te auf eine aus­rei­chen­de Zufuhr geach­tet werden.

Ein Überschuss an Magnesium führt zu erhöh­ter Wasseraufnahme, scha­det dem Pferd jedoch nicht, dies soll­te jedoch nicht als “Freibrief” für eine dau­er­haft hohe Magnesiumgabe ange­se­hen wer­den, da das Pferd über ver­mehr­te Nierentätigkeit das nicht genutz­te Magnesium wie­der aus­schei­den muss. Die Ration soll­te also nicht mehr als 0,8% der Trockensubstanz an Magnesium enthalten.

HINWEISE ZUR RATIONSOPTIMIERUNG:

Wenn dei­ne Ration Schieflagen im Bereich Magnesium zeigt, kannst du die­se auf meh­re­re Arten korrigieren:

  • Überprüfe das ange­bo­te­ne Misch- oder Mineralfutter
  • Tausche Futtermittel mit sehr hohem oder nied­ri­gem Magnesiumgehalt aus. Weizenkleie und Leinsamen ent­hal­ten z.B. viel Magnesium, Möhren und Zuckerrüben ent­hal­ten wenig Magnesium.
  • Du kannst dazu die Datenbank auf- und abstei­gend sortieren.