Weizenkleie ist ein Mühlennachprodukt und gilt seit lan­ger Zeit als Grundlage zur Herstellung von tra­di­tio­nel­lem Mash. Sie besteht aus den Schalen, der Aleuronschicht und dem Weizenkeim, ent­hält jedoch kei­ne Mehlbestandteile. Deshalb gilt ein Futtermittel, wel­ches Weizenkleie (oder Haferkleie) ent­hält trotz die­ses Bestandteils als „getrei­de­frei“. Weizenkleie wirkt ver­dau­ungs­för­dernd und bringt Pferde z.B. nach har­ter Arbeit auf­grund sei­nes hohen Energie- und Eiweißgehaltes schnell wie­der zu Kräften.

Weizenkleie ent­hält viel Phosphor, wes­we­gen sie bei der tra­di­tio­nell­len Mash-Zubereitung mit kal­zi­um­rei­chem Leinsamen kom­bi­niert wird. Bei der Verfütterung soll­te des­halb auf ein aus­ge­wo­ge­nes Ca-P-Verhältnis geach­tet wer­den.

In der Datenbank der Online-Rationsberechnung Opti‑Ration®   fin­den Sie Durchschnittswerte für Weizenkleie Quelle: Coenen/Vervuert 2019